Antipilling - Ausrüstung
- nachträgliche Behandlung von Stoffen aus Synthetics zur
Verhinderung des Abschabens kleiner Faserknötchen durch Aufbringen
filmbindender Substanzen, die eine rauhere Faseroberfläche
hervorrufen und somit die Gleitfähigkeit der Faser verringern, oder
durch Besprühen mit einem oberflächlich wirkenden Lösungsmittel,
wodurch die Faserenden sich haarnadelförmig umbiegen und ein feines
Netzwerk bilden.
Applikation
- eine aufgenähte oder aufgeklebte Verzierung auf Gewebe
Antipilling
- Bezieht sich auf die Fasern von Fleece, die so hochwertig sind,
dass keine Noppen entstehen. Fusseln oder Flusen sind Fasern, welche
sich aus Garnen von Gewebe oder Gewirken gelöst haben. Sie fallen
entweder ab, bleiben locker im Stoff hängen oder sammeln sich an der
Oberfläche des Stoffes. Bei Wollfasern verfilzen diese Fusseln
häufig an der Oberfläche des Stoffes und bilden "Knötchen". Das
Phänomen der Knötchenbildung wird Pilling genannt.
Atlas
- eine Atlasbindung verleiht einem Gewebe eine gleichmäßige, glatte
und - je nach eingesetztem Fasermaterial - auch eine stark glänzende
Oberfläche, weshalb der Atlas auch Satin genannt wird. Im Kettatlas
liegen mehr Kett- als Schussfäden an der Warenoberseite, was das
Gewebe strukturlos erscheinen lässt. Im Schussatlas ist das
Verhältnis umgekehrt.
Azo -
Farbstoffe
- wichtigste Gruppe der synthetisch hergestellten organischen
Farbstoffe (ca. 50%), die durch Nachbehandlung von Diazoniumsalzen
mit Naphtholen, Phenolen und Aminen entstehen. Sie sind sowohl in
der Färberei als auch im Stoffdruck problemlos einsetzbar und bieten
eine große Vielfalt von Farbtönen mit einem breiten Spektrum an
Anwendungsmöglichkeiten. Einzelne Azo-Farbstoffe sind für
Lebensmittel und Kosmetika zugelassen. Ihre Herstellung ist einfach.
Allerdings gelten einige Bestandteile (Ausgangsprodukte wie Benzidin
und Dichlorbenzidin) als krebserregend. Seit über 20 Jahren werden
Benzidinhaltige Azo-Farbstoffe von den meisten Farbherstellern nicht
mehr verwendet. (Öko-Tex-Standard 100 - Zertifikat)
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